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Von ALM bis ZUK – die meisten Abkürzungen und Fachbegriffe der Branche sind schnell erklärt. Wenn Sie das Gesuchte in diesem Glossar nicht finden, schicken Sie uns bitte einfach eine Mail. Wir antworten schnell und kompetent – ganz so, wie Sie uns kennen.

Quellenangabe:
Teilweise entnommen aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie.

 

A

Unter Asset Lifecycle Management werden alle Tätigkeiten und Maßnahmen verstanden, die dazu dienen, den Wert einer Anlage zu erhalten oder zu steigern. Dazu gehören die Betriebsführung, Prozessführung, Verfahrensoptimierung sowie die werterhaltende und möglichst wertsteigernde Instandhaltung, d.h. die Optimierung zwischen dem Aufwand für die Instandhaltung und Ertüchtigung der Anlage einerseits und der für die Produktion geforderten Verfügbarkeit der Anlage andererseits.

Zur Arbeitsvorbereitung zählen alle vorbereitenden Maßnahmen zur Fertigung von Erzeugnissen. Die AV umfasst die Arbeitsplanung und die Arbeitssteuerung. Zu den kurzfristigen Aufgaben der Arbeitsplanung gehört die Erstellung von Arbeitsunterlagen für die Herstellung von Erzeugnissen. Hierzu zählen die Erstellung von Fertigungsstücklisten und Arbeitsplänen. Die Arbeitssteuerung ist zuständig für alle Maßnahmen, die für eine der Arbeitsplanung entsprechende Auftragsabwicklung erforderlich sind.

Unter Arbeitszeiterfassung versteht man die manuelle oder maschinelle Erfassung der Arbeitszeit von Beschäftigten. Früher nutzte man dazu Stempel- oder Stechuhren, heute werden vielfach elektronische Zeiterfassungsgeräte eingesetzt. Durch Kommen- und Gehen-Meldungen an den Buchungsterminals wird die Arbeitszeit (Anwesenheit) erfasst. Auch ZE Zeiterfassung oder PZE Personalzeiterfassung. 

B

Betriebsdatenerfassung (BDE) ist ein Sammelbegriff für die Erfassung verschiedener IST-Daten über Zustände und Prozesse in Fertigungsunternehmen. Betriebsdaten können dabei u.a. Auftragsdaten (Zeiten, Mengen), Personaldaten (Arbeitszeit, Lohnkosten), Maschinendaten (Laufzeiten, Störungen) und Prozessdaten (Qualität, Parameter) sein.

Eine Bramme ist ein Halbzeug aus Metall – vor allem Stahl, Aluminium oder Kupfer –, dessen Breite ein Mehrfaches ihrer Dicke beträgt. Brammen werden durch Gießen hergestellt. 

Balanced Scorecard ist eine ganzheitlich orientierte, kennzahlenbasierte Managementmethode, welche sowohl die Vision und Strategie eines Unternehmens oder Unternehmensteils als auch relevante externe und interne Aspekte sowie deren Wechselwirkungen betrachtet. Für die Visualisierung der Kennzahlen kommen oft Kennzahlen-Cockpits zum Einsatz.

C

Computer Aided Planning (CAP), auch Computer Aided Process Planning, 
steht für computergestützte Arbeitsplanung. Diese Planung baut auf die konventionell oder mit CAD erstellten Konstruktionsdaten auf, um Daten für die Teilefertigungs- und Montageanweisungen zu erzeugen. CAP wird umgangssprachlich auch gleichbedeutend mit PPS verwendet. 

Computer Integrated Manufacturing (CIM) steht für computerintegrierte Produktion. Es ist ein Sammelbegriff für verschiedene andere Tätigkeiten, die in einem Unternehmen durch den Computer unterstützt werden beispielsweise CAD (Computerunterstützes Zeichnen, Entwurf), CAP (rechnergestützte Arbeitsplanung), CNC Fertigung, CAQ (rechnergestützte Qualitätssicherung), CAM (rechnergestützte Fertigung), PPS (Produktionsplanung und -steuerung), BDE (Betriebsdatenerfassung) etc. 

E

Enterprise Resource Planning (ERP, „Planung [des Einsatzes/der Verwendung] der Unternehmensressourcen“) bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen (Kapital, Betriebsmittel oder Personal) möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzusetzen. ERP-Systeme umfassen beispielsweise die Planung von Human Resources sowie Finance Management. 

F

Im Rahmen der Feinplanung legt die Arbeitsvorbereitung unter Berücksichtigung der verfügbaren Mitarbeiter, Werkzeugen und Materialien fest, wann welcher Mitarbeiter welchen Auftrag mit welchem Material auf welcher Anlage fertigt. Dabei können die Fertigungsaufträge über verschiedene Terminierungsarten (vorwärts, rückwärts oder Mittelpunkt) eingelastet werden. Der Arbeitsaufwand für die Feinplanung kann mit spezieller Software erheblich verringert werden. Es kann eine Rüstzeitoptimierung mit Hilfe von Rüstmatrizen erfolgen oder beliebige Planungshorizonte können eingestellt werden.

Darstellung des aktuellen Betriebsgeschehens z.B. auf Maschinen-, Arbeitsgang- oder Arbeitsplatzebene oder für Kunden- bzw. Fertigungsaufträge. 

G

Unter Gattierung versteht man in der Gießerei die Zusammenstellung des Schmelzmaterials, welches anschließend im Schmelzofen eingeschmolzen wird. Die Gattierung ist notwendig, um eine möglichst genaue chemische Zusammensetzung des späteren Gusswerkstoffs zu erreichen, ohne dabei viele Zutaten zugeben zu müssen.

In Anlehnung an die in vielen Produktionsunternehmen genutzten Übersichtstafeln werden in der Graphischen Plantafel Planungsabläufe ersichtlich. IT-Lösungen bieten eine Unterstützung, um eventuelle Störungsfälle einer Produktion vorherzusehen. Alle wichtigen Parameter eines Prozesses werden dargestellt und können so definiert werden. 

Unter dem Stichwort Green IT (seltener auch Green ICT) versteht man Bestrebungen, die Nutzung von Informationstechnik (IT) über deren gesamten Lebenszyklus hinweg umwelt- und ressourcen-schonend zu gestalten. In letzte Zeit hat sich der Begriff auch für IT-Systeme etabliert, die dabei helfen, in Industrieunternehmen Energie zu sparen, bspw. durch gezielte Offenlegung von Energieverschwendungen.

Green Production (grüne Produktion) bezeichnet eine energieeffiziente Fertigung. Dazu gehören Maßnahmen zur gezielten Senkung des Energiebedarfs von Produktionsunternehmen. Unterstützend wirken hierbei IT-basierte Fertigungsmanagementsysteme.

H

Halbzeug ist der Oberbegriff für vorgefertigte Rohmaterialformen wie beispielsweise Bleche, Stangen, Rohre, Brammen und Coils. In der Fertigungstechnik stellen Halbzeuge die mit Abstand verbreitetste Lieferform für Metallwerkstoffe dar. Es werden über 1000 Halbzeugarten aus Metall und Kunststoff, die jeweils in Material- und Oberflächenqualität, Form und Abmessungen sowie in ihren Toleranzen genormt sind, unterschieden.

I

Industrielle Videoanalyse umfasst alle Maßnahmen, die auf Basis (digitaler) Bild- oder Videoinformationen Produktionsprozesse analysiert, auswertet, kategorisiert und unterstützt.

Die Instandhaltung von technischen Systemen, Maschinen, Anlagen, Bauelementen, Geräten und Betriebsmittel soll sicherstellen, dass der funktionsfähige Zustand erhalten bleibt oder bei Ausfall kurzfristig wieder hergestellt wird. Die DIN-Norm DIN 31051 strukturiert die Instandhaltung in die vier Grundmaßnahmen Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung.

K

Kaizen in japanischen SchriftzeichenKaizen (das; jap. 改善, Veränderung zum Besseren) ist eine japanische Lebens- und Arbeitsphilosophie, die das Streben nach ständiger Verbesserung zu ihrer Leitidee gemacht hat. In der Industrie wurde dieses Konzept zu einem Managementsystem weiterentwickelt.

Ein Kennzahlen-Cockpit (auch IT-Dashboard, Scorecard oder Cockpit-Chart) ist eine Visualisierungsform großer Mengen von meist verteilten Informationen in verdichteter Form, z. B. als Kennzahlen, Messpunkte oder Key Performance Indikatoren (KPI). Häufig zu finden ist die Darstellung von Kennzahlen als Ampel-, Tachometer- oder Thermometer-Darstellung.

Bei der korrektiven Instandhaltung (KI), auch ausfallbedingte Instandhaltung, wird die Anlage so lange betrieben, bis sie ausfällt. Danach wird sie instandgesetzt. Primärer Fokus ist die Schadensbeseitigung. Vorteile dieser Strategie sind: Die Lebensdauer der Bauelemente des Instandhaltungsobjektes wird voll ausgeschöpft, da deren Instandsetzung erst nach einem Ausfall erfolgt. Der Aufwand zur Planung der Instandhaltungsmaßnahmen ist wesentlich geringer als bei den Alternativstrategien. Nachteilig ist, dass die Instandhaltungsobjekte häufiger ungeplant ausfallen und die Gefahr von Folgeschäden an anderen Bauteilen steigt. 

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess oder kurz KVP (engl.: CIP Continuous Improvement Process) bedeutet eine stetige Verbesserung mit möglichst nachhaltiger Wirkung auf alle Aktivitäten und das ganze Unternehmen. KVP bezieht sich auf die Produkt-, die Prozess- und die Servicequalität. Umgesetzt wird KVP durch einen Prozess stetiger kleiner kontinuierlicher Verbesserungsschritte. KVP ist ein Grundprinzip im Qualitätsmanagement und Bestandteil der ISO 9001.

L

System zur Erfassung der Artikel in einem Lager, oft IT-gestützt bzw. barcode-basiert.

Ein Leitstand oder Leitwarte ist eine technische Einrichtung (Leiteinrichtung), die den Menschen bei der Leitung eines Prozesses unterstützt. Maßnahmen werden vorwiegend unter Mitwirkung des Menschen aufgrund der aus dem Prozess oder aus der Umgebung erhaltenen Daten mit Hilfe der Leiteinrichtung getroffen;  Sollwerte, Sollzustände oder Gütekriterien können hierbei Ziele sein. Es gibt verschiede Leitstände für die Produktion, für die Leitung von Prozessen, Fertigungsleitstände für Linienfertigung etc.

Die Logistik ist Lehre der ganzheitlichen Planung, Bereitstellung, Durchführung und Optimierung von Prozessen der Ortsveränderung von Gütern, Daten, Energie und Personen sowie der notwendigen Transportmittel selbst. Sie sichert den quantitativen und qualitativen Erfolg von Transportprozessen und die räumliche Mobilität der betrachteten Objekte.

M

Maschinendatenerfassung (MDE) beschreibt die Schnittstelle zwischen Maschinen der Produktion und der Informationsverarbeitung. Diese Daten können auch zur Planung und Steuerung von Aufträgen in der Produktion verwendet werden. 

Als MES wird ein prozessnah operierendes Fertigungsmanagementsystem bezeichnet. Es zeichnet sich gegenüber den anderen im Unternehmen installierten IT-Systemen durch die direkte Anbindung an die Automatisierung aus und ermöglicht die Kontrolle der Produktion in Echtzeit. Dazu gehören klassische Datenerfassungen und Aufbereitungen wie Betriebsdatenerfassung (BDE), Maschinendatenerfassung (MDE) und Personaldatenerfassung, aber auch alle anderen Prozesse, die eine zeitnahe Auswirkung auf den Produktionsprozess haben. MES-Lösungen schließen die Lücke zwischen der Automatisierungsebene und der Warenwirtschaft. Als alternativer Begriff wird auch Produktionsleitsystem verwendet.

P

Teilziel von Fertigungsmanagementsystemen mit möglichst durchgängig elektronisch unterstützten Produktionsprozessen eine papaier-basierte redundante und fehlerträchtige Datenerfassung zu vermeiden. 

Unter Personaleinsatzplanung (PEP) versteht man die rationelle Zuordnung der einzelnen Mitarbeiter zu ihren Positionen (passend zu ihren Fähigkeiten und den Anforderungen der Stelle), die Beförderung von qualifizierten Mitarbeitern und Umstrukturierungen von Abteilungen. Aufgabe der Planung des Personaleinsatzes ist die Verteilung der einzelnen Mitarbeiter auf die verschiedenen Arbeitsplätze, wobei die zeitlichen und örtlichen Anforderungen des Betriebs und die Interessen und Neigungen der Mitarbeiter berücksichtigt werden. 

Auch Arbeitszeiterfassung oder einfach nur Zeiterfassung: Erfassung der Arbeitszeit von Beschäftigten durch Maschinen. Früher nutze man Stechuhren, heute werden elektronische Zeiterfassungsgeräte verwendet. Durch Kommen- und Gehenmeldungen an den Buchungsterminals wird die Arbeitszeit (Anwesenheit) erfasst.

Bei der präventiven Instandhaltung (PI), auch vorbeugende Instandhaltung, werden vor Ausfall der Maschine - beispielsweise zeit- oder belastungsintervallgesteuert über Wartungspläne - Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Ziel ist es, Ausfallzeiten zu reduzieren. Primärer Fokus liegt dabei auf der Schadensvorbeugung. 

Ein PPS-System ist eine Software-Lösung, die den Anwender bei der Produktionsplanung und -steuerung unterstützt und die damit verbundene Datenverwaltung übernimmt. Ziel der PPS-Systeme ist die Realisierung kurzer Durchlaufzeiten, die Termineinhaltung, optimale Bestandshöhen, sowie die wirtschaftliche Nutzung der Betriebsmittel. 

Die Process Scorecard als Abwandlung der BSC beinhaltet Kennzahlen, die für den Ablauf der Leistungserbringung relevant sind. Für den Bereich der industriellen Produktion findet sich die Bezeichnung Manufacturing Scorecard.

Unter Arbeitszeiterfassung versteht man die manuelle oder maschinelle Erfassung der Arbeitszeit von Beschäftigten. Früher nutzte man dazu Stempel- oder Stechuhren, heute werden vielfach elektronische Zeiterfassungsgeräte eingesetzt. Durch Kommen- und Gehen-Meldungen an den Buchungsterminals wird die Arbeitszeit (Anwesenheit) erfasst. Auch ZE Zeiterfassung oder PZE Personalzeiterfassung.

Q

Qualitätsdatenerfassung (QDE) ist das Aufzeichnen und/oder rechnergestützte Erfassen von Ausgangs- bzw. Ergebnisdaten, die sich bei der Qualitätsplanung, -lenkung, -prüfung und anderen Beurteilungen und Berechnungen ergeben.

Qualitätsmanagement (QM, quality management) ist ein auf die gesamte Organisation bezogenes Verfahren, das sich im Bemühen um ständige Verbesserung an den Bedürfnissen der Kunden orientiert.

Quality Function Deployment (QFD) ist eine Methode der Qualitätssicherung. Ziel des Verfahrens ist die Konzeption, die Erstellung und der Verkauf von Produkten und Dienstleistungen, die der Kunde wirklich wünscht. QFD bezieht dabei alle Unternehmensbereiche in die Qualitätsverantwortung mit ein. QFD geht zurück auf den Japaner Yoji Akao (1966.)

Das Quarto beschreibt ein Walzgerüst mit einem typischen Grundaufbau aus zwei Arbeitswalzen und zwei Stützwalzen, sie werden sowohl im Warm- als auch im Kaltwalzbereich eingesetzt.

R

Bessere Ausschöpfung der vorhandenen Möglichkeiten. Ein gleicher Effekt kann mit weniger Mitteln, oder ein größerer Effekt mit gleichen Mitteln erzielt werden. Rationalisierung ist die Optimierung von Betriebsabläufen mit dem Ziel, die zweckmäßige Gestaltung der betrieblichen Verhältnisse unter sich ändernden Bedingungen und damit die gesamte Produktivität zu steigern. 

Im Rahmen der Reihenfolgeplanung (Feinplanung) legt die Arbeitsvorbereitung unter Berücksichtigung der verfügbaren Mitarbeiter, Werkzeugen und Materialien fest, wann welcher Mitarbeiter welchen Auftrag mit welchem Material auf welcher Anlage fertigt. Dabei können die Fertigungsaufträge über verschiedene Terminierungsarten (vorwärts, rückwärts oder Mittelpunkt) eingelastet werden. Der Arbeitsaufwand für die Feinplanung kann mit spezieller Software erheblich verringert werden. Es kann eine Rüstzeitoptimierung mit Hilfe von Rüstmatrizen erfolgen oder beliebige Planungshorizonte können eingestellt werden.

Unter Ressourcen versteht man ein Mittel, eine Handlung auszuführen oder einen Vorgang ablaufen zu lassen. Eine Ressource kann materiell oder immateriell sein. Meist sind Betriebsmittel, Geldmittel, Boden, Rohstoffe, Energie oder Personen gemeint. 

Das Return on Investment (ROI) ist eine Größe für die Wirtschaftlichkeit einer Investition; die Amortisierung der Investitionskosten. ROI gibt die erwirtschaftete Kapitalverzinsung über den Rückfluss des investierten Kapitals in einem bestimmten Zeitraum an. Aus dem ROI lässt sich der Gewinn pro investierter Kapitaleinheit ermitteln. 

Die Rückverfolgbarkeit (Materialverfolgbarkeit; Tracking & Tracing) bedeutet, dass zu einem Produkt oder Handelsware jederzeit festgestellt werden kann, wann und wo und durch wen die Ware gewonnen, hergestellt, verarbeitet, gelagert, transportiert, verbraucht oder entsorgt wurde

S

Elektronisches oder papier-basiertes Medium zu Erfassung produktionsrelevanter Daten.

Gesamtheit aller Daten in einem Unternehmen. Sie dienen der Identifikation, Klassifikation und Charakterisierung von Sachverhalten, die unverändert über einen längeren Zeitraum zur Verfügung stehen. Sie werden auch als feste Daten bezeichnet und können bspw. Kundendaten sein. 

T

Ein Verfahren zum Ermitteln der Gesamtkosten einer Investition. Zum reinen Anschaffungspreis werden die Kosten für Implementation, Schulung, Betrieb und Wartung hinzugerechnet. Der Ansatz dient dazu, Verbrauchern und Unternehmen dabei zu helfen, alle anfallenden Kosten von Investitionsgütern (insbesondere in der IT) wie beispielsweise Software und Hardware abzuschätzen. Die Idee dabei ist, eine Abrechnung zu erhalten, die nicht nur die Anschaffungskosten enthält, sondern alle Aspekte der späteren Nutzung (Energiekosten, Reparatur und Wartung) der betreffenden Komponenten. 

U

Unfallverhütungsvorschriften (UVV): Eine Reihe verbindlicher Vorschriften der Berufsgenossenschaften. Sie stellen die für jedes Unternehmen und jeden Versicherten verbindlichen Pflichten bezüglich Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz dar. 

W

System zur Erfassung, Kategorisierung, Verwaltung und Archivierung der in der Produktion verwendeten Werkzeuge unter Erfassung von Zuständen, Ortsangaben etc.

Die Wertschöpfung verwandelt vorhandene Güter in Güter mit höherem Nutzen und so in Gegenstände mit höherem Geldwert. Die Wertschöpfung errechnet sich aus dem Produktionswert abzüglich der Vorleistungen. Wertschöpfung ist das Ziel produktiver Tätigkeit.

Aufgelaufene Werte im Prozess der Fertigung. Beinhaltet Material, menschliche und maschinelle Arbeitszeit, Lagerkosten etc.

Ein Workflow (alternativ auch Arbeitsablauf, Geschäftsvorfall oder Allgemeinvorgang) ist ein Prozess, der einer vordefinierten Abfolge von Aktivitäten folgt.

Z

Unter Arbeitszeiterfassung versteht man die manuelle oder maschinelle Erfassung der Arbeitszeit von Beschäftigten. Früher nutzte man dazu Stempel- oder Stechuhren, heute werden vielfach elektronische Zeiterfassungsgeräte eingesetzt. Durch Kommen- und Gehen-Meldungen an den Buchungsterminals wird die Arbeitszeit (Anwesenheit) erfasst. Auch ZE Zeiterfassung oder PZE Personalzeiterfassung genannt.

Zustandsorientierte Instandhaltung (ZU): Ausgehend vom aktuellen Zustand der Anlage werden vorbeugend Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt mit dem Ziel, die Ausfallzeiten zu reduzieren. Primärer Fokus ist die Schadensvorbeugung. Der Abnutzungsvorrat der Instandhaltungsobjekte wird besser ausgenutzt als bei der Strategie der vorbeugenden Instandhaltung. Es lässt sich in der Regel eine höhere Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit als bei der Strategie der ausfallbedingten Instandhaltung erreichen.

Die Zugangs- oder Zutrittskontrolle (ZUK) steuert den Zutritt über ein vom Betreiber festgelegtes Regelwerk „WER−WANN−WOHIN“, damit nur berechtigte Personen Zugang zu den für sie freigegebenen Bereichen in Gebäuden oder geschützten Arealen auf einem Gelände erhalten. Die Zutrittsberechtigungen können zeitlich begrenzt werden (Ablauffrist, Uhrzeit). Die Zutrittsberechtigung kann von Menschen, z. B. Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes oder auch von technischen Zutrittskontrollsystemen anhand von Identitätsnachweisen überprüft werden.